Mittwoch, 11. November 2020

Wenn die Party vorbei ist...

 Ein Kind zu haben,  hat mich in der letzten Zeit auch auf einmal dazu gebracht, über den Tod nachzudenken. Das habe ich bisher nie viel.  Nicht über den eigenen jedenfalls und wenn,  war das nie mit Ängsten oder so verbunden.  

Wenn ich jetzt darüber nachdenke,  dass meine Zeit hier endlich ist und ich mittlerweile auch schon eine gehörige Zeit meines Lebens hier verweilt habe,  schnürt es mir tatsächlich den Hals zu und ich fürchte mich vor dem Moment,  wenn ich gehen muss.  

Denn auf einmal habe ich das Gefühl gar nicht richtig gelebt zu haben.  Die Zeit nicht ausgenutzt zu haben,  zu ihrem besten.  Verschwendet mit dummen Zeug und den "falschen" Menschen.  Vertan mit nichts tun und abwarten.  Zu viel gejammert und zu wenig in die Hand genommen.  Nicht das Beste aus allem heraus geholt.  

Und dann beklemmt es mich,  dass für all das eigentlich gar nicht mehr genug Zeit ist. Und dann.... ist man weg und nichts davon,  kann man nachholen oder zurück spulen oder noch einmal machen, anders machen. 

Und ich frage mich warum.  Warum sind wir oft nicht glücklich oder finden uns mit den Dingen ab, wie sie sind.  Warum leben wir mit Menschen,  die da sind, aber nicht da sein sollten und nicht mit denen die wir wirklich lieben.  Warum streiten wir um Kleinigkeiten und ziehen uns an verschiedenen Meinungen hoch.  Warum behandeln wir uns nicht so gut wie wir es alle verdient hätten.  

Vielleicht ist es nicht nur das Mutter sein,  das diese Gedanken hervor bringt. Vielleicht ist es auch diese ganze Lage seit Monaten, die,  bei allem Verständnis,  auch immer das leise Gefühl hinterlässt,  dass man ein bisschen seines (normalen) Lebens "beraubt" wird.  

Vielleicht findet sich eine Lösung dafür,  für das Leben,  bis die Party vorbei ist...




Montag, 1. Juni 2020

Heimat

Es gab eine Zeit, da hab ich viel über meine Heimat geschimpft. Ich hatte die Stadt satt und das "Nichts" hier. Nach über 5 Jahren in einer anderen (sehr lieb gewonnen) Stadt kam ich - gezwungenermaßen - in meine Heimat zurück. 
Und dann begann eine Zeit, in der ich das Alles hier schätzen und lieben lernte. Klar, Familie und gute Freunde,  die waren hier schon immer ein wichtiger Bestandteil und sind es noch.  Auch wenn gute Freunde ja nicht immer in der Nähe sein müssen, um wirklich gute Freunde zu sein. 
Dazu kam ein guter Job und ein toller Arbeitgeber.  Und ein zu Hause bei lieben Menschen.
Etwas, das mir aber insbesondere in der letzten Zeit erst wieder aufgefallen ist,  ist die Schönheit unserer Landschaft hier. Wie toll ist es, dass die Weser mitten durch unsre kleine Stadt fließt und was für tolle Berglandschaften haben wir drumherum. 
Beim Nachhausefahren fahre ich so oft beim Sonnenuntergang an der Weser in Mitten des Weserberglands und merke,  dass diese Heimat noch so viel mehr ist als Familie,  Freunde und Job. 

Freitag, 3. Januar 2020

Detox - my own way

Ja, Vorsätze sind öde. Dennoch nehme ich den Jahresbeginn als Startschuss für mein ganz persönliches Detoxprogramm. Mir fällt es einfach leichter mir bestimmte Zeitpunkte als Start oder Ende für etwas zu setzen.  So habe ich vorher noch genügend Zeit etwas drauf herum zu denken. Mich vorzubereiten,  mir sicher zu sein.  Und wenn es dann soweit ist,  ist es auch wirklich soweit!
So habe ich, endlich wieder,  mit zuckerfrei gestartet.  Heute Tag 3 und es stört mich tatsächlich gar nicht. In den letzten  Monaten war ich öfter daran gescheitert.  Es war wohl einfach nicht der richtige Moment.  
Vor einigen Wochen habe ich schon angefangen auf Schweine- und Rindfleisch zu verzichten.  Im Moment bin ich noch bei Geflügel,  mal schauen,  wo es mich noch hinführt.  Der Stress der letzten Monate hat mich auch des Öfteren wieder zu Fastfood greifen lassen,  etwas von dem ich lange schon weg war.  Gesünder,  vor allem cleaner leben,  steht hier also wieder an der Tagesordnung. 
Eine größere Aufgabe bzw. Herausforderung ist es, sich von toxischen Menschen oder Beziehungen zu befreien.  Diese muss man ja auch erstmal erkennen und dann, so schwer es auch manchmal ist,  Abschied nehmen.  Jede Reise ist irgendwann zu Ende und manchmal ist das der einzige Schritt, dass es den Menschen wieder besser gehen kann. 
Ich habe mir auch kleine Bremsen in mein Handy aufgenommen.  Dieses ganze online sein auf allen Kanälen,  nimmt mir irgendwie überhand und im Leben mit kleinem Wirbelwind ist eh keine Zeit dafür. Die wenigen freien Minuten möchte ich lieber wieder mehr mit schreiben,  lesen oder einfach leben verbringen.  
Nicht zuletzt will ich versuchen all die negativen Gedanken und Gefühle zu verbannen,  die ich (so wie wahrscheinlich jeder von uns) mit mir rumtrage. 
Den Platz in meinen Gedanken,  in meinem Kopf,  meinem Herzen und meinem Leben werde ich füllen mit positiven Gedanken, Gefühlen und Taten und all den wunderbaren Menschen da draußen, die es gibt.  Die wir manchmal nicht wahrnehmen oder aus den Augen verloren haben oder die eh schon unser Leben teilen.  

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben"
[Hermann Hesse]


Mittwoch, 25. Dezember 2019

Alle guten Wünsche

Tja... lange nichts von mir hören lassen,  aber auf meinen traditionellen Jahresrückblick und Ausblick will ich nicht verzichten.  Nicht für Euch, mehr so für mich selbst.  So ein Festhalten der Gedanken und Gefühle und der Vorsätze fürs neue Jahr.
Ja echt,  ich hab Vorsätze.  Eine Menge sogar!
Nicht nur, dass ich (und damit auch Minime) endlich wieder ganz zuckerfrei leben werden.  Ich generell wieder mehr auf mich achten will, mehr gute Zeit,  weniger stumpfe online Zeit.  Minime noch mehr schöne Momente schaffen.
Und vor allem,  endlich wieder zu mir selbst finden.  Die letzten 1,5 - 2 Jahre waren schwer und kräftezehrend. Aber, und das muss man manchmal einfach nur selbst beschließen,  jetzt ist Schluss damit.
Jetzt geht es darum endlich wieder ein gutes und schönes Leben zu haben. Entspannt zu sein, meinem Kind immer und wirklich immer eine gute Zeit zu schaffen. Ihr sicherer Hafen zu sein. Und,  mehr zu versuchen ein guter Mensch zu sein. Nicht nur Schlechtes weg lassen,  sondern auch mehr Gutes tun.  Und wenn es nur im Kleinen ist. Auch mit kleinen Dingen kann jeder von uns die Welt ein bisschen besser machen.
Tja, so  viel zu meinen Vorsätzen.  Diesmal weniger ein Rückblick,  weil ich eigentlich auch nicht weiß,  was ich zu Vielem sagen soll.  Dinge haben sich geändert,  Menschen haben sich geändert.  Beides in beide Richtungen. Das ist so. Und das muss man akzeptieren, damit man weiter machen kann im Leben.
Ich wünsch Euch das! Dass ihr glücklich seid. Und entspannt.  Und gütig und interessiert.  Lasst nicht zu, dass Euch alles egal ist.
Alle guten Wünsche für Euch. Und Frieden. Und Liebe! ✌❤

Freitag, 13. September 2019

Free your mind

Auszeiten sind für jeden von uns wichtig im Leben.  Zeiten, in denen wir uns entspannen und damit unsere Energie zurück holen können.
Nach einem turbulenten und sehr anstrengendem Jahr, ist es für mich an der Zeit,  wieder mehr auf mich zu achten.  Damit meine Kräfte nicht schwinden,  die ich brauche für Minime und den Job und dem Alltag drumherum.
Entspannung und Kraft sammeln ist für jeden etwas anderes.  Ich habe jetzt wieder angefangen zu joggen (in den wenigen ganz freien Momenten). Ich hatte fast vergessen,  wie sehr ich das liebe,  wie gut mir das tut.  Die Natur,  das Wetter,  die laute Mukke auf dem Ohr,  die Freiheit.  Und das unglaublich gute Gefühl danach.
Jetzt sitze ich mit einem Buch,  Sushi,  einem Glas Wein und guter Musik (Citizen Cope ❤) im Schaukelstuhl,  der Kater schnurrt neben mir und genieße die Ruhe.
Natürlich vermisse ich mein fröhliches und freches Mädchen.  Aber insbesondere für sie, muss ich meine Kräfte sammeln und ganz bei mir sein. Mal einige Momente ganz mit mir allein zu sein,  ist etwas,  das mir manchmal fehlt und was ich brauche,  um die Energien wieder zu füllen.
Die kommende Jahreszeit kommt mir da tatsächlich ganz gelegen.  Ich liebe die Gemütlichkeit des Herbstes,  den Wind,  auch den Regen.
Habt eine gute Zeit ❤

Montag, 26. August 2019

Loslassen

"Wer Leben ins Leben bringen will,  muss das Festhalten-Wollen aufgeben" sagt Ernst Ferstl. Und genau so fühlt es sich gerade an.

Manchmal ist es an der Zeit loszulassen.  Menschen,  Beziehungen,  Träume,  Wünsche.  Und das muss nicht immer etwas Schlechtes sein.  Ich denke, wenn es im richtigen Moment geschieht,  ist das immer eine positive Wendung,  ein Neustart, eine Erleichterung.
Ich war schon immer überzeugt davon,  dass man nur eine bestimmte Zeit im Leben zusammen geht.  In Partnerschaften,  Freundschaften, Arbeitsbeziehungen.
Und natürlich ist das nicht immer leicht,  oft traurig und immer mit Wehmut behaftet.

Aber irgendwann kommt der Moment,  da spürt man,  dass der Moment gekommen ist,  um loszulassen und all die schönen neuen Dinge herein zu lassen,  neuen Menschen eine Bedeutung im Leben zu geben oder vorhandenes wieder mehr wahrzunehmen.

"Wir brauchen nicht fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein"
[Christian Morgenstern]


Donnerstag, 4. Juli 2019

Menschen, die diese Welt ein wenig besser machen

Leider erfahren wir in unserem Leben immer wieder Enttäuschungen,  gerade auch was andere Menschen, bzw. unsere Erwartungen an andere Menschen betrifft.
Wenn wir in einem Moment noch ganz sicher sind,  dass wir uns auf bestimme Menschen immer verlassen können,  sie uns vor allem in Krisenzeiten zur Seite stehen und es vor allem nicht vieler Worte und Bitten bedarf,  wird man im nächsten Moment vielleicht schon eines Besseren belehrt. Dann steht man da auf einmal fast allein,  in einer der schwierigsten Zeit und versteht die Welt nicht mehr.
Und Gott sei Dank gibt es dann da diese Menschen.  Die man entweder ewig nicht gesehen hat,  die eigentlich viel zu weit weg wohnen,  die man entweder kaum oder sogar gar nicht kennt.
Und die reichen dir die Hand und leihen dir ihr Ohr.  Die nehmen sich Zeit und helfen dir einfach.  Die sind verlässlich und geben einem nicht das Gefühl,  immer etwas gut machen zu müssen.
Diese Menschen sind es, die unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser machen.  ♡

"Lasse nie zu, dass du jemanden begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist"
[Mutter Teresa]

Dienstag, 2. Juli 2019

Überlebe jetzt - weine später

Heute ist es genau ein Jahr her,  als mein Leben komplett aus den Angeln gehoben wurde und es auch nie wieder so werden wird,  wie es mal war.
Am Anfang dachte ich,  dass ich das nie überlebe und es keinen Ausweg geben wird. Das die Traurigkeit nie endet und die Verzweiflung nie weniger wird.  Ich war oft am Ende meiner Kräfte.  Emotional und körperlich war so oft eine Grenze erreicht.
Es waren harte und einsame Monate.  Aber es ging,  natürlich,  weiter. Es wurde,  natürlich, besser.  Und irgenwann konnte man sogar wieder Hoffnung schöpfen,  es schien bergauf zu gehen,  vielleicht sogar alles wieder gut zu werden.
Nun ein Jahr später ist der Scherbenhaufen fast noch etwas größer.  Weil ich Vertrauen hatte und an eine gute Wendung geglaubt habe.
Die Ereignisse des letzten Jahres haben vieles verändert,  haben mich verändert.  Sie haben und werden das Leben meines Kindes verändern und es gibt wahnsinnig viele Momente,  in denen mich das unglaublich traurig und auch sehr wütend macht.
Aber es muss weiter gehen.  Auch wenn die Kräfte schwinden und die Traurigkeit manchmal alles überrollt und man,  obwohl man nie allein ist,  oft einfach schrecklich allein ist.
Und trotzdem muss mal durchhalten,  ganz nach dem Motto:
Überlebe jetzt, weine später

Freitag, 14. Juni 2019

one of those days

Es gibt so Tage,  da weiß man doch schon beim Aufwachen, dass sie richtig mies werden.  Wir kennen das alle...
Schlecht geschlafen,  die Zahnpasta ist alle,  der alte Kaffeefilter fällt auf den Boden,  Stau auf dem Weg zur Arbeit und dann ist der Lieblingskollege auch noch krank.  Ein Tag,  den man am Abend am liebsten direkt streichen würde. 
Und dann gibt's da noch diese Tage,  da klappt's einfach. Da fügt sich alles,  regelt sich fast von allein und wird manchmal sogar noch besser,  als man es gedacht hätte.  Und dann liegt man abends mehr als zufrieden im Bett und ist dankbar einen Lohn für alle Mühen zu bekommen...



Dienstag, 29. Januar 2019

Irrungen und Wirrungen

Das Leben. Voll Irrungen und Wirrungen. Und oftmals verstehen nur wir selbst,  was da gerade in uns vorgeht. Warum wir fühlen,  was wir fühlen und Entscheidungen treffen,  die keiner versteht. 
Aber grundsätzlich wollen wir sicher alle das Selbe,  nämlich zufrieden sein oder glücklich. Auch das bezeichnet jeder anders und doch meinen wir sicher alle das Gleiche.  Und oftmals kann A nicht verstehen,  warum B so handelt und C kann nicht nachvollziehen,  was und warum  D da tut. 
Aber mal ganz ehrlich.  Dieses Leben ist kein Leichtes. Für keinen von uns.  Mit all seinen Irrungen und Wirrungen.  Aber mit mehr Verständnis füreinander,  der Gabe verzeihen zu können,  sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren und sich miteinander und füreinander zu freuen (auch wenn das Verständnis manchmal fehlt), können wir es doch uns und vor allem auch den Anderen so viel leichter und schöner machen.  ♡

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Erwartungen

Mein Blick auf das Jahr hat mich schlussendlich,  jetzt besonders in den letzten Tagen,  vor allem Eines gelehrt.
Die Erwartungen,  die wir an andere Menschen haben,  an ihre Handlungen,  ihre Gefühle,  ihr Verständnis,  ihre Reaktionen,  sind eben nur eins: UNSERE Erwartungen.
Da wir aber eben so grundverschieden sind,  wie jede einzelne Pommes in der Schachtel, können wir von unsren Erwartungen an andere Menschen,  Situationen und Entscheidungen,  tatsächlich nie davon ausgehen,  dass der andere sie ebenso empfindet.  Selbst Verständnis ist wohl etwas,  dass man immer wieder üben muss und sich vor Augen halten,  damit es halbwegs funktioniert. 
Natürlich kann und muss man seine Erwartungen an andere Menschen nie ganz ablegen.  Aber ich werde mir für die Zukunft Strategien erarbeiten, damit anders umzugehen,  um es den anderen und vor allem auch mir leichter und angenehmer zu machen. 
In erster Linie will ich die Dinge mehr beim Namen nennen und nicht mehr darauf warten,  dass der Andere von selbst drauf kommt.  Warum sollte er? Keiner hat doch die selben Gedanken und kann meine Erwartungen erahnen.
Und ich werde versuchen,  die Dinge nicht mehr so persönlich zu nehmen.  Ich denke,  meist ist es einfach wirklich die andere Wahrnehmung,  die Haltung zu Dingen,  die es zwischen uns allen manchmal so kompliziert macht. 
Und ich möchte lernen,  Erwartungen auch ad acta zu legen,  wenn ich, hoffentlich in Zukunft früh genug merke,  dass der Andere sie einfach nicht erfüllen kann oder will. 

So viel zu meinem Rückblick auf 2018 und meinem Ausblick auf 2019, von dem ich einfach erstmal nichts erwarte ;-)

Ich wünsch Euch was! Was auch immer Ihr wollt!

Sonntag, 9. Dezember 2018

Man lernt nie aus

Das Leben ist wohl ein stetiges Lernen.  Das klingt wie ne hohle Phrase, aber gerade im Moment merke ich,  da ist ne Menge dran.
Ich lerne gerade,  dass ich in Zukunft keine Ratschläge mehr geben werde.  Schon gar nicht ungefragt,  aber auch bei erbetenen werde ich genau abwägen , ob ich meine Meinung kund tun möchte. 
Krisenzeiten lehren einen eine Menge.  Mich dieses Mal,  unter anderem,  dass jede Geschichte eines jeden Menschen einfach auf so viele Art und Weisen so unterschiedlich ist,  dass ich mir nicht mehr erlauben möchte zu sagen "ach komm,  halb so schlimm", "das Leben geht weiter ", "wenn dich jemand so behandelt,  lass ihn gehen" usw., usf.
Keine Geschichte und mag sie noch so ähnlich sein,  lässt sich irgendwie vergleichen.  Eine andere Vorgeschichte, andere "Hauptdarsteller", anderer Umgang mit Dingen. 
Ich fand diesen Phrasen-Post "...Lauf du erstmal in meinen Schuhen,  bevor du über mich urteilst",  immer nervig,  aber bei genauer Betrachtung,  ist er eigentlich ziemlich wahr.  Wohl niemand von uns kann wirklich ganz genau die Situation eines anderen beurteilen.
Mein Ziel wird es jedenfalls sein,  weniger zu urteilen,  weniger zu raten, bei Dingen,  von denen ich keine Ahnung haben kann und jede Geschichte eines jeden Einzelnen mehr anzuerkennen...
Zum Glück,  lernt man nie aus...

Freitag, 9. November 2018

Can you help me

Es ist so. Es gibt diese Menschen. Ganz, ganz, ganz Wenige. Die kennst du schon ewig.  Und egal wann, wo und sowieso warum,  wenn du die fragst,  ob sie dir helfen,  dann machen die.  Und fragen nicht wann, wo und warum❣❣❣

Samstag, 26. Mai 2018

Zum ersten Mal

Ich freue mich total, Dir dabei zusehen zu können, wie Du alles zum ersten Mal erlebst. Und gleichzeitig macht es mich fast ein bisschen traurig, dass Du Dich (so wie auch ich) später kaum mehr an irgendwas davon erinnern wirst. Mein Tipp hierzu schon mal vorab: ungedingt Kinder bekommen und ihnen aufmerksam zusehen. Dann ist es ein ganz klein bisschen so, als wenn man es selbst noch mal erlebt...
...der erste warme Sommerregen und der Geruch dazu
...die erste ganz süße Erdbeere
...das erste Mal in eine warme Pommes beissen (warte erst mal die Mayo ab)
...die Katze streicheln und das Schnurren bemerken
...die erste Fahrt im Einkaufswagen
...das erste Mal im Sand sitzen (wobei  darum beneide ich dich nicht ;-) )
...die erste Blume pflücken
...das erste Mal schaukeln und dabei in den Himmel gucken

Endlos lässt sich die Liste weiter führen. Jeder Tag ein neues und wunderbares Abenteuer ♡

Montag, 21. Mai 2018

Zauberhafter Morgen

...durch die schöne Landschaft bei strahlendem Sonnenschein laufen, dabei gute Musik auf den Ohren und Dir danach dabei zuschauen, wie du genüsslich Erdbeeren isst und sie dabei in Deinem Gesicht und der halben Küche verteilst...
Manche Tage können auch nach schlechten Nächten zauberhaft beginnen ❤

Samstag, 24. Februar 2018

Der perfekte Moment

Neulich, da war so ein Tag. Ich bin extrem müde und irgendwie krank aufgestanden. Die Nacht war kurz und schmerzhaft, da der Kopf dröhnte und die Halsschmerzen nichts Gutes versprachen. Aber, die Sonne schien endlich mal wieder, der Himmel war strahlend blau und meine Tochter erfreute sich, trotz kurzer Nacht, bester Laune.

Wir gingen also ausgiebig spazieren und schauten uns die schöne Welt und die ländliche Heimat an. Wir kochten danach eine Hühnersuppe. Gut, ich kochte, sie sah mir dabei zu. Wir hatten einen wirklich guten Tag. 

Am Abend nahm ich eine lange heiße Dusche. Als ich danach vor dem Spiegel stand, im Nebenzimmer meinen Mann und meine Tochter fröhlich rumgackern hörte und ich lauthals zu Münchener Freiheit mitsang, da war er, dieser perfekte Moment. Alles war einfach total gut und richtig so und ich fühlte mich zufrieden.

Ich wünsche Euch Allen viele perfekte Momente





Freitag, 15. Dezember 2017

2017

Wie jedes Jahr im Dezember schaue ich auf mein Jahr zurück.

In diesem Jahr mache ich das, während neben mir auf einem Adventskranz zwei Kerzen brennen. Ein Adventskranz!! Das hat es in den nunmehr fast 20 Jahren, die ich nicht mehr zu Hause wohne noch nie gegeben. Es duftet also nach Tanne in meinem zu Hause... Ein Kranz mit bunten Kugeln hängt an der Balkontür, an der Haustür hängt ein Merry Christmas.

Wenn ich jetzt aufstehe, um mir einen Kaffee zu holen, stolpere ich nicht mehr nur über Katzenspielzeug. In diesem Jahr stolpere ich tatsächlich über Kinderspielzeug, einen Maxi-Cosi, schlängel mich an einem Hochstuhl vorbei. Und bei all dem trage ich einen Pulli, leicht mit Baby-Kotze bekleckert. ;-)

Das ist es also, mein 2017. Ich hätte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass ich in diesem Jahr Mutter und Ehefrau werde. Beides nicht wirklich geplant und doch die beste Bereicherung meines Lebens.

Neben mir auf dem Sofa gluckst also gerade ein kleiner Mensch vor sich hin, pupst in seine Windeln und lächelt mich dabei an. Noch nie fand ich einen pupsenden Menschen so hinreißend.

Das Jahr zog an mir vorrüber wie kein weiteres und veränderte mein Leben mit einem Schlag voll und ganz. Und so beende ich dieses Jahr nicht nur das Jahr ansich, sondern auch irgendwie mein altes Leben. Und darauf schaue ich nicht wehmütig zurück, denn ich hatte 37 Jahre Zeit es voll auszukosten.

Ich schaue zuversichtlich in die Zukunft, mit Menschen an meiner Seite, die ich liebe und die mich lieben. Ganz bedingungslos, ganz echt und ganz selbstlos.

"Wenn du die kleine Hand mir gibst,
Die so viel Ungesagtes sagt,
Hab ich dich jemals dann gefragt,
Ob du mich liebst?

Ich will ja nicht, dass du mich liebst,
Will nur, dass ich dich nahe weiß
Und dass du manchmal stumm und leis
Die Hand mir gibst."
[Hermann Hesse]

Sonntag, 29. Oktober 2017

Supergirl

...du bist schon jetzt das Beste, was wir in unserem Leben geleistet haben.  Perfekt,  mit jedem deiner kleinen Zentimeter.  Ein Wunder.
Mein Supergirl ♡

Donnerstag, 22. Juni 2017

Was wir dir wünschen...

Liebe Mathilda,

in ungefähr 100 Tagen wirst du unser Leben noch schöner und aufregender machen. Wenn man auf Schon-Eltern hört, dann wirst du es auch lauter machen, schlafloser, mit viel dreckiger Wäsche und vollen  Windeln versehen. 

Wir freuen uns sehr auf dich, mit allem, was du und dein Leben so mit sich bringen wird. 

Wir haben keine großen Pläne für dich und dein Leben, aber ein paar Wünsche. Wir wünschen uns natürlich, dass du gesund und glücklich sein wirst. Wir wünschen dir ein aufregendes Leben, mit genug Freiheit, um dich voll entfalten zu können. Wir wünschen dir gute Freunde und viele Abenteuer. Wir wünschen dir, dass du sein kannst, wer du willst. Und, dass du nicht nur unser Leben, sondern auch die Welt ein bisschen besser machst.

Was wir dir vor allem wünschen sind zwei Dinge und hoffen, dass wir dir dabei eine Hilfe sein werden: Wir wünschen dir in deinem Leben gute Werte und gute Musik. 

 

Samstag, 4. Februar 2017

Do your best

Wir alle haben negative Eigenschaften. Derer wir uns selbst bewusst sind und die anderen auffallen. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass wir alle diese Welt ein kleines bisschen besser machen können. Und so wie diese Welt mit der Zeit auch immer wieder schlechte Zeiten erfahren musste, ist es nun an der Zeit, es in die Hand zu nehmen.
Nicht jeder von uns kann die Welt retten. Nicht die ganze und nicht für immer. Aber jeder von uns kann einen Teil dazu beitragen, damit diese Welt wieder ein viel besserer Ort wird, als er es jetzt gerade ist.
Wer viel Geld hat, möge es teilen, mit allen, die es brauchen können. Ganz egal, ob dann jemand lieber für Kinder in Not, die Erforschung von Krankheiten, Tiere, die kein zu Hause haben oder den Erhalt von Trinkwasser spendet... Jeder, der seinen Teil dazu beiträgt, dass etwas Gutes geschieht, ist ein wertvoller Teil zur Rettung dieser Welt.
Menschen, die anderen helfen, egal ob beruflich oder ehrenamtlich, zeigen jeden Tag aufs Neue, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.
Ich habe mir zwei Dinge vorgenommen, um meinen - wenn auch sehr kleinen - Teil zu einer besseren Welt beizutragen.
Schon vor längerer Zeit habe ich angefangen, Menschen, egal ob ich sie kenne oder nicht Komplimente zu machen, bzw. nette Dinge mit auf den Weg zu geben. Ich habe festgestellt, dass ein kleines "ein tolles Kleid hast du an", ein beruhigendes "Tätscheln" auf der Hand, ein aufgehobens Geldstück auf einer Party und tausend weitere Kleinigkeiten, ganz kurz genau zwei Menschen glücklich machen. Nämlich den, dem es widerfährt und auch mich selbst. Mir ist aufgefallen, um so freundlicher ich den Menschen begegne, um so mehr Freundlichkeit empfängt man auch. In kurzer Zeit wurde ich mehrfach auf meine "unerschütterliche Freundlichkeit" auch in schwierigen Situationen angesprochen. Und auch wenn ich das für selbstverständlich empfinde, macht es mich doch ein wenig stolz, dass es Menschen besser geht, nur durch ein bisschen Freundlichkeit.
Zum Zweiten habe ich mir vorgenommen mehr für Menschen, Tiere und unsere Welt einzutreten. Ich bin jetzt nun nicht in tausend Vereinen vernetzt und reise leider auch nicht um die Welt um Haie vor dem Aussterben zu bewahren. Aber ich fange im kleinen an, in dem ich z.B bei diesem ganzen Online-Mobbing-Quatsch für Menschen spreche, die ganz zu unrecht schlecht behandelt werden. In dem ich für mein Empfinden nicht mehr mit ein Grund dafür bin, warum Kühe und Schweine auf dem Weg zur Schlachtbank in engen, kleinen und unzumutbaren LKWs stundenlang in brütener Hitze in den Tod gefahren werden (jedem das Seine, ich lasse da jedem seine eigene Einstellung dazu). Oder die Oma mit dem riesigen Einkauf zu fragen, ob sie hilfe benötigt.

Jeder von uns kann etwas dazu beitragen, damit diese Welt wieder ein schönerer Ort wird. Von den paar Idioten mal ganz abgesehen, bin ich mir sehr sicher, dass die Menschen mit positiven Eigenschaften überwiegen und dass wir alle unser Bestes geben können, damit wir in einer friedlichen und guten Welt leben können.

"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist"
[Mutter Theresa]