Dienstag, 2. Juli 2019

Überlebe jetzt - weine später

Heute ist es genau ein Jahr her,  als mein Leben komplett aus den Angeln gehoben wurde und es auch nie wieder so werden wird,  wie es mal war.
Am Anfang dachte ich,  dass ich das nie überlebe und es keinen Ausweg geben wird. Das die Traurigkeit nie endet und die Verzweiflung nie weniger wird.  Ich war oft am Ende meiner Kräfte.  Emotional und körperlich war so oft eine Grenze erreicht.
Es waren harte und einsame Monate.  Aber es ging,  natürlich,  weiter. Es wurde,  natürlich, besser.  Und irgenwann konnte man sogar wieder Hoffnung schöpfen,  es schien bergauf zu gehen,  vielleicht sogar alles wieder gut zu werden.
Nun ein Jahr später ist der Scherbenhaufen fast noch etwas größer.  Weil ich Vertrauen hatte und an eine gute Wendung geglaubt habe.
Die Ereignisse des letzten Jahres haben vieles verändert,  haben mich verändert.  Sie haben und werden das Leben meines Kindes verändern und es gibt wahnsinnig viele Momente,  in denen mich das unglaublich traurig und auch sehr wütend macht.
Aber es muss weiter gehen.  Auch wenn die Kräfte schwinden und die Traurigkeit manchmal alles überrollt und man,  obwohl man nie allein ist,  oft einfach schrecklich allein ist.
Und trotzdem muss mal durchhalten,  ganz nach dem Motto:
Überlebe jetzt, weine später

Freitag, 14. Juni 2019

one of those days

Es gibt so Tage,  da weiß man doch schon beim Aufwachen, dass sie richtig mies werden.  Wir kennen das alle...
Schlecht geschlafen,  die Zahnpasta ist alle,  der alte Kaffeefilter fällt auf den Boden,  Stau auf dem Weg zur Arbeit und dann ist der Lieblingskollege auch noch krank.  Ein Tag,  den man am Abend am liebsten direkt streichen würde. 
Und dann gibt's da noch diese Tage,  da klappt's einfach. Da fügt sich alles,  regelt sich fast von allein und wird manchmal sogar noch besser,  als man es gedacht hätte.  Und dann liegt man abends mehr als zufrieden im Bett und ist dankbar einen Lohn für alle Mühen zu bekommen...



Dienstag, 29. Januar 2019

Irrungen und Wirrungen

Das Leben. Voll Irrungen und Wirrungen. Und oftmals verstehen nur wir selbst,  was da gerade in uns vorgeht. Warum wir fühlen,  was wir fühlen und Entscheidungen treffen,  die keiner versteht. 
Aber grundsätzlich wollen wir sicher alle das Selbe,  nämlich zufrieden sein oder glücklich. Auch das bezeichnet jeder anders und doch meinen wir sicher alle das Gleiche.  Und oftmals kann A nicht verstehen,  warum B so handelt und C kann nicht nachvollziehen,  was und warum  D da tut. 
Aber mal ganz ehrlich.  Dieses Leben ist kein Leichtes. Für keinen von uns.  Mit all seinen Irrungen und Wirrungen.  Aber mit mehr Verständnis füreinander,  der Gabe verzeihen zu können,  sich auf das hier und jetzt zu konzentrieren und sich miteinander und füreinander zu freuen (auch wenn das Verständnis manchmal fehlt), können wir es doch uns und vor allem auch den Anderen so viel leichter und schöner machen.  ♡