Wenn ich etwas im Leben gelernt habe - irgendwann ist alles vorbei.
Der Stau - 40 Minuten rumstehen, aber doch irgendwann vorbei
Die Arbeitswoche - 5 Tage oder länger, aber irgendwann ...vorbei
Nervende Menschen - ziehen irgendwann vorbei
Schlechtes Fernsehprogramm - bald wieder vorbei
Dein Liebeskummer - manchmal Monate, vielleicht auch Jahre...aber, ja irgendwann vorbei
Wut über Menschen und Situationen - manchmal nur Sekunden....und auch wenn es länger ist, es geht vorbei
Die Pechsträhne - geht vorbei
Die üblen Gedanken - hören auf
Die blöden Erinnerungen - irgendwann verblasst
Die Trauer um Menschen - irgendwann erträglich
Scheinbar unerträgliche Situationen - irgendwann ...vorbei
Belastende Beziehungen - es liegt an dir und ....geht vorbei
Oder um es mal umzukehren:
"Das Einzige, was es über das Leben zu lernen gibt, ist in drei Worte zu fassen: "Es geht weiter!"
[J.C.F.v.Schiller}
Mittwoch, 24. August 2016
Montag, 15. August 2016
Gute Menschen - schlechte Menschen
Ein guter Mensch zu sein oder es zumindest zu versuchen, macht auch nur so lange Spaß, wie man unter Gleichgesinnten ist. Jedenfalls geht mir das noch so. Sobald ich auf diese "schlechten" Menschen treffe, ärgere ich mich schwarz. Hier muss ich also noch an mir arbeiten.
Ein guter Mensch sein - was heißt das schon, kann man sich fragen. Für mich: tolerant sein, freundlich sein, zuvorkommend, aufmerksam, nicht nachtragend, hilfsbereit. Um nur einige Eigenschaften zu nennen. Nein, das Alles bin ich nicht immer. Aber ich bemühe mich. Ich möchte meinen Mitmenschen genau so gegenüber treten. Denen, die ich liebe, die ich mag, aber auch denen, die mir egal sind und eigentlich ganz besonders denen, die ich nicht mag.
Ich weiß gar nicht, ob man als "guter Mensch" andere Menschen nicht mögen darf. Aber es gibt sie, die Menschen, die ich nicht mag. Vielmehr bestimmte Eigenschaften an ihnen. Hier mangelt es mir wohl noch an Toleranz, damit tue ich mich schwer. Ich bin tolerant in Musikgeschmäckern, Hautfarben, Frisuren, Lebenseinstellungen und vielem mehr. Bei manchen Eigenschaften... da pack ich es einfach nicht. Sich als etwas besseres zu fühlen z.B. Bei solchen Menschen, da kann ich kaum an mich halten. Menschen, die sich für bestimmte Dinge zu schade sind. Oder immer nur sich selbst sehen. Aber auch da will ich an mir arbeiten.
Feststellen muss ich aber immer wieder, dass es dann diese Tage gibt, an denen ich auf diese Menschen treffe und mich frage, warum zum Teufel ich überhaupt noch immer nett zu allen bin. Und aufmerksam, zuvorkommend und hilfsbereit. Während diese Menschen durch ihre Welt rennen und alles links und rechts neben sich liegen lassen. Am meisten ärgert mich, dass sie mit ihrer Masche auch noch durchkommen und man selbst schnell in die Röhre schaut.
Für meinen Seelenfrieden aber, arbeite ich daran, weniger Groll zu hegen gegen diese Menschen. Nicht für sie, sondern für mich selbst. Um mich nicht mit ihrer negativen Energie zu belasten. Das gelingt mit nicht immer. Aber zumindest immer schneller. Im Auto mal schnell Marilyn Manson laut aufgedreht, ein Glas Wein eingeschenkt, was gutes gekocht und nicht zuletzt Euch mit diesen Gedanken zu überhäufen. Und dann noch, mein unerschütterlicher Glaube an das Karma ;-)
Und ganz zuletzt klingt mir immer Mutter Teresa im Ohr:
Ein guter Mensch sein - was heißt das schon, kann man sich fragen. Für mich: tolerant sein, freundlich sein, zuvorkommend, aufmerksam, nicht nachtragend, hilfsbereit. Um nur einige Eigenschaften zu nennen. Nein, das Alles bin ich nicht immer. Aber ich bemühe mich. Ich möchte meinen Mitmenschen genau so gegenüber treten. Denen, die ich liebe, die ich mag, aber auch denen, die mir egal sind und eigentlich ganz besonders denen, die ich nicht mag.
Ich weiß gar nicht, ob man als "guter Mensch" andere Menschen nicht mögen darf. Aber es gibt sie, die Menschen, die ich nicht mag. Vielmehr bestimmte Eigenschaften an ihnen. Hier mangelt es mir wohl noch an Toleranz, damit tue ich mich schwer. Ich bin tolerant in Musikgeschmäckern, Hautfarben, Frisuren, Lebenseinstellungen und vielem mehr. Bei manchen Eigenschaften... da pack ich es einfach nicht. Sich als etwas besseres zu fühlen z.B. Bei solchen Menschen, da kann ich kaum an mich halten. Menschen, die sich für bestimmte Dinge zu schade sind. Oder immer nur sich selbst sehen. Aber auch da will ich an mir arbeiten.
Feststellen muss ich aber immer wieder, dass es dann diese Tage gibt, an denen ich auf diese Menschen treffe und mich frage, warum zum Teufel ich überhaupt noch immer nett zu allen bin. Und aufmerksam, zuvorkommend und hilfsbereit. Während diese Menschen durch ihre Welt rennen und alles links und rechts neben sich liegen lassen. Am meisten ärgert mich, dass sie mit ihrer Masche auch noch durchkommen und man selbst schnell in die Röhre schaut.
Für meinen Seelenfrieden aber, arbeite ich daran, weniger Groll zu hegen gegen diese Menschen. Nicht für sie, sondern für mich selbst. Um mich nicht mit ihrer negativen Energie zu belasten. Das gelingt mit nicht immer. Aber zumindest immer schneller. Im Auto mal schnell Marilyn Manson laut aufgedreht, ein Glas Wein eingeschenkt, was gutes gekocht und nicht zuletzt Euch mit diesen Gedanken zu überhäufen. Und dann noch, mein unerschütterlicher Glaube an das Karma ;-)
Und ganz zuletzt klingt mir immer Mutter Teresa im Ohr:
"Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist."
Donnerstag, 28. Juli 2016
1. Welt Probleme - und warum man trotzdem einen schlechten Tag haben kann
Wenn man in diesen Tagen so auf die Welt blickt, dann schämt man sich eigentlich für jedes Wehwehchen, was man so hat. Für jedes genervt sein, jedes jammern und nörgeln über Probleme, die kaum welche sind. Die Welt ist schrecklich. So wie sie auch schon schrecklich war zu den Zeiten von Kriegen, Umweltkatastrophen und anderen Super-Gaus der Geschichte.
Und dennoch hat jeder einzelne von uns mal einen schlechten Tag und auch das Recht darauf zu sagen, "man, das war aber mal ein schlechter Tag".
Und so kommt es manchmal, dass man nach einem stressigen Arbeitstag denkt, jetzt gönnt man sich mal was. Als Frau z.B. ein Besuch beim Friseur. Und heutzutage gibt es ja genug Läden, die auch ohne Termin arbeiten. Dann macht man "pünktlich" Feierabend und rennt in den ersten Laden, wo einen zwei total genervte Friseure anschauen, weil man nun der 5. in der Wartereihe ist. Ich hab nach 10 Minuten den Laden verlassen, weil ich auf die vorwurfsvollen Blicke keinen Bock mehr hatte. Im nächsten dann, warteten ebenso viele Menschen, immerhin riet mir die Friseurin freundlich doch einfach für morgen einen Termin zu machen....Morgen! Das ist aber so, wenn ich doch heute Bock auf ne neue Friese haben...Heute! Im nächsten Geschäft sagt mir die Azubine "Farbe, das darf ich nicht, aber die Kollegin, die macht gerade Pause und es könnte dann auch knapp werden". Auf meinen Hinweis, dass doch noch 3 !!! Stunden bis zum ihrem Feierabend wären "fragt sie noch mal genervt was denn genau gemacht werden solle um dann zu sagen"das ist aber ja auch mega aufwendig". Meinen Einwand, dass ich das sogar schon mal selbst gemacht habe und in einer Stunde durch war, nahm sie mit verdrehten Augen hin und bot mir immerhin an zu warten. Als dann endlich die Kollegin mit der Färbeerlaubnis kam (in der Zeit hatte die Azubine 4 weitere Kunden weggeschickt "Kinder? Ne, Kinder darf ich aber nicht schneiden), fragt sie erstmal im Pseudo-fröhlichen Ton "was wollen wir denn machen" und als ich ihr das Bild vor die Nase halte sagt sie "ne, das sieht dann hinterher aus wie ein Streifenhörnchen".... "Hab ich schon mal selbst gemacht", sage ich "ist super geworden". Sie kichert und meint "ne, bei mir wird das wie ein Streifenhörnchen, aber wollen wir noch schneiden?"...Nächster Laden...von der Friese am heutigen Tage, habe ich mich schon verabschiedet, versuche wenigstens einen Termin für Samstag zu bekommen. In drei Läden - Fehlanzeige. Ich bin schon wirklich angenervt, durch die ganze Stadt gerannt und lasse mich nun, in Hinblick auf ein wirklich gutes Ergebnis auf einen Termin Ende nächster Woche und in 50 km Entfernung ein. Happy hat mich das heute nicht mehr gemacht. Ich glaube, die hatten auch alle einen schlechten Tag, anders kann ich mir das nicht erklären.
Bei der Fahrt durch die Stadt, steh ich ständig im Stau, jede Ampel ist rot (sind sie in dieser Stadt allerdings immer). Beim Einkaufen bekomme ich nicht das was ich möchte und als ich an der Selbstkasse stehe, wegen der Flasche Alkohol die ich kaufen will, aber eine Angestellte zur Freigabe kommen muss...drückt diese auf den Knopf im Display "Kunde ist über 18" und als ich sie noch unschuldig angrinse, sagt die "oh ja, das ist sie" und lacht dann um quer durch den Laden zu rufen "wir müssen uns doch für unser Alter nicht schämen"... Wir? Für UNSER Alter?! Sie war mindestens 10 Jahre älter als ich...
Endlich viele Stunden später zu Hause angekommen, möchte ich mir ein Glas Rotwein einschenken und - es ist die Dritte Flasche in den letzten Wochen, bei der der Verschluss defekt ist, man sie nicht öffnen kann. Die Kellerei meint aber, das könne schon mal vorkommen.... Und ich bin echt genervt. Als ich dann auf dem Balkon sitze und einen Schluck nehmen will, denke ich noch so "jetzt noch einen Tropfen auf die gute Hose" und schon ist es passiert....
1. Welt Probleme... ohne Frage. Dennoch hat jeder sein Päckchen zu tragen. Jeder hat Dämonen, die er mit sich rumträgt. Und manchmal braucht man einfach etwas Seelenfrieden gegen diese Dämonen. Und wenn das dann nicht klappt, dann kann man auch mal sagen: das war einfach ein echt beschissener Tag...
Und dennoch hat jeder einzelne von uns mal einen schlechten Tag und auch das Recht darauf zu sagen, "man, das war aber mal ein schlechter Tag".
Und so kommt es manchmal, dass man nach einem stressigen Arbeitstag denkt, jetzt gönnt man sich mal was. Als Frau z.B. ein Besuch beim Friseur. Und heutzutage gibt es ja genug Läden, die auch ohne Termin arbeiten. Dann macht man "pünktlich" Feierabend und rennt in den ersten Laden, wo einen zwei total genervte Friseure anschauen, weil man nun der 5. in der Wartereihe ist. Ich hab nach 10 Minuten den Laden verlassen, weil ich auf die vorwurfsvollen Blicke keinen Bock mehr hatte. Im nächsten dann, warteten ebenso viele Menschen, immerhin riet mir die Friseurin freundlich doch einfach für morgen einen Termin zu machen....Morgen! Das ist aber so, wenn ich doch heute Bock auf ne neue Friese haben...Heute! Im nächsten Geschäft sagt mir die Azubine "Farbe, das darf ich nicht, aber die Kollegin, die macht gerade Pause und es könnte dann auch knapp werden". Auf meinen Hinweis, dass doch noch 3 !!! Stunden bis zum ihrem Feierabend wären "fragt sie noch mal genervt was denn genau gemacht werden solle um dann zu sagen"das ist aber ja auch mega aufwendig". Meinen Einwand, dass ich das sogar schon mal selbst gemacht habe und in einer Stunde durch war, nahm sie mit verdrehten Augen hin und bot mir immerhin an zu warten. Als dann endlich die Kollegin mit der Färbeerlaubnis kam (in der Zeit hatte die Azubine 4 weitere Kunden weggeschickt "Kinder? Ne, Kinder darf ich aber nicht schneiden), fragt sie erstmal im Pseudo-fröhlichen Ton "was wollen wir denn machen" und als ich ihr das Bild vor die Nase halte sagt sie "ne, das sieht dann hinterher aus wie ein Streifenhörnchen".... "Hab ich schon mal selbst gemacht", sage ich "ist super geworden". Sie kichert und meint "ne, bei mir wird das wie ein Streifenhörnchen, aber wollen wir noch schneiden?"...Nächster Laden...von der Friese am heutigen Tage, habe ich mich schon verabschiedet, versuche wenigstens einen Termin für Samstag zu bekommen. In drei Läden - Fehlanzeige. Ich bin schon wirklich angenervt, durch die ganze Stadt gerannt und lasse mich nun, in Hinblick auf ein wirklich gutes Ergebnis auf einen Termin Ende nächster Woche und in 50 km Entfernung ein. Happy hat mich das heute nicht mehr gemacht. Ich glaube, die hatten auch alle einen schlechten Tag, anders kann ich mir das nicht erklären.
Bei der Fahrt durch die Stadt, steh ich ständig im Stau, jede Ampel ist rot (sind sie in dieser Stadt allerdings immer). Beim Einkaufen bekomme ich nicht das was ich möchte und als ich an der Selbstkasse stehe, wegen der Flasche Alkohol die ich kaufen will, aber eine Angestellte zur Freigabe kommen muss...drückt diese auf den Knopf im Display "Kunde ist über 18" und als ich sie noch unschuldig angrinse, sagt die "oh ja, das ist sie" und lacht dann um quer durch den Laden zu rufen "wir müssen uns doch für unser Alter nicht schämen"... Wir? Für UNSER Alter?! Sie war mindestens 10 Jahre älter als ich...
Endlich viele Stunden später zu Hause angekommen, möchte ich mir ein Glas Rotwein einschenken und - es ist die Dritte Flasche in den letzten Wochen, bei der der Verschluss defekt ist, man sie nicht öffnen kann. Die Kellerei meint aber, das könne schon mal vorkommen.... Und ich bin echt genervt. Als ich dann auf dem Balkon sitze und einen Schluck nehmen will, denke ich noch so "jetzt noch einen Tropfen auf die gute Hose" und schon ist es passiert....
1. Welt Probleme... ohne Frage. Dennoch hat jeder sein Päckchen zu tragen. Jeder hat Dämonen, die er mit sich rumträgt. Und manchmal braucht man einfach etwas Seelenfrieden gegen diese Dämonen. Und wenn das dann nicht klappt, dann kann man auch mal sagen: das war einfach ein echt beschissener Tag...
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